Garagentorarten

Garagentorarten
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Garagentore sind eine Anschaffung für das Leben: Sie schützen das Auto und andere in der Garage aufbewahrte Dinge vor Schmutz, Diebstahl und Vandalismus. Welche Garagentorart die richtige ist, richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten, dem gewünschten Komfort und persönlichen Vorlieben.

 

Das Sektionaltor

Sektionaltore sind die gebräuchlichsten und meist verkauften Tore. Ein Sektionaltor besteht aus mehreren übereinander zusammengesetzten Sektionen die durch Scharniere miteinander verbunden werden und seitlich durch Rollenhalter in einer Zarge geführt werden. Das Tor wird durch die Zarge 90° an die Decke geführt. Die Stahlsektionen sind doppelwandig 40 mm dick und wärmegedämmt mit hochfesten PU-Hartschaum. Durch attraktive Oberflächen, Optiken und Farben können sie Ihr individuelles Traumtor nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Immer beliebter werden auch Oberflächen in Holzdekor bestehend aus einer UV beständigen Folie. Die gebräuchlichste und komfortabelste Öffnung erfolgt durch einen elektrischen Torantrieb. Aber auch durch Hand oder einen Handkettenzug lässt sich das Tor bequem öffnen. Konstruktion und Aufbau ermöglichen es, dass Sektionaltore auch große Toröffnungen problemlos schließen können. Im Privatbereich bieten wir Tore für ein Öffnungsmaß von max. 6000×3000 mm an. Hat die Garage keine Fenster so können dekorative Verglasungen in den Sektionen Abhilfe schaffen. Wird die Garage auch anderweitig benutzt, so bietet sich die Möglichkeit durch eine eingebaute Schlupftür oder – neben dem Tor – durch eine Nebentür (in der gleichen Optik wie das Garagentor) diese zu betreten, ohne das Tor zu öffnen. Sehr beliebt sind in letzter Zeit auch zusätzliche Design-Motive aus Edelstahl. Für einen geringen Mehrpreis bieten wir Ihnen einen ganz besonderen Service. Gestalten sie Ihr eigens Designtor. Wir können auf Wunsch für einen geringen Mehrpreis Ihr selbstentworfenes Design aus Edelstahl fertigen und montieren.

Sektionaltor mit Nebeneingangstür

 

Hier mal die Innenansicht eines Seiten-Sektionaltors:

Innenansicht eines Seitensektionaltors

 

Und hier von außen:

 

Nachdem ein Kunde bereits von sechs Firmen sechs Absagen erhalten hatte, konnten wir Abhilfe schaffen. Hier sieht man das Ergebnis – ein angeschrägtes Sektionaltor, welches die Hanglage kompensiert:

Sonderlösung schiefes Garagentor

Flügeltore

Flügeltore sind ein Klassiker unter den Garagentoren. Sie lassen sich unkompliziert von außen direkt an die Öffnung der Garage setzen. Dies ermöglicht selbst dem Laien, eine problemlose Montage des Garagentores. Dadurch dass sie sich nach außen hin öffnen lassen, ergibt sich innerhalb der Garage ein enormer Platzgewinn. Die komplette Breite wie auch die gesamte Höhe der Garage sind entsprechend nutzbar. Einziger Nachteil ist der benötigte Platz vor der Garage, wenn man es öffnen möchte. Sollte sich also vor Ihrer Garage beispielsweise ein Fußgängerweg befinden und Sie benötigen nicht zwangsläufig die gesamte Raumkapazität der Garage, so wäre wahrscheinlich ein Sektionaltor die bessere Alternative. 

Flügeltore

Das Deckenlauftor

Wer großen Wert auf einen leisen Lauf seines Garagentores legt, wird an einem Deckenlauftor seine Freude haben. Aufgrund einer Spezial-Rollen-Arretierung ist diese Garagentorart kaum zu hören. Zudem benötigt sie oben und an der Seite nur wenig Platz. Je nach Wunsch kann dieses Tor auch zwischen die Laibung montiert werden. Für mehr Licht in der Garage sorgen zusätzliche Sichtfensterprofile, die in das Deckenlauftor integriert werden können.

Das Rolltor

Ein Rolltor, das meist in Parkhäusern und Tiefgaragen zu finden ist, funktioniert wie ein Rollladen. Es wird über dem Torsturz aufgerollt und befindet sich dann in einem Aluminiumkasten. Das Rolltor besteht aus mehreren Elementen, die beim Öffnen oder Schließen über Führungsschienen geschoben werden. Die Deckenhöhe sollte dementsprechend groß sein. Wegen ihres hohen Gewichts können größere Rolltore nur elektrisch betrieben werden. Bei einem Rolltor sind weniger wartungsintensive Elemente vorhanden als bei anderen Garagentorarten, da es kein Führungsschienensystem benötigt. Das Tor verschwindet vollständig. Der Deckenbereich bleibt frei für die Lagerung von Sportgeräten. Wahlweise wird der Aluminiumkasten außen vor die Öffnung montiert, um den Innenraum komplett auszunutzen.